Immobilien-Investments zu COVID19-Zeiten

In Zeiten der Krise ist es noch schwieriger geworden, solide Investments mit geringer Volatilität zu tätigen. Aktien sind derzeit nur etwas für risikoaffinere Personen, das klassische Sparbuch bringt annähernd keine Zinsen und wird damit „weginflationiert“. Das bedeutet, dass ich Jahr für Jahr weniger an Waren und Dienstleistungen für das vorhandene Geld  bekomme. Anleihen sind derzeit ebenfalls keine Option, da die Zinsen im Verhältnis zum Risiko gering sind und die Möglichkeit des Ausfalls des Schuldners – egal ob privat oder Staat – nicht vernachlässigt werden darf. Die Preise am Immobilienmarkt sind auch in den letzten Monaten nicht gefallen, sondern eher leicht gestiegen bzw stabil. Daher kann davon ausgegangen werden, dass sich der Immobilienmarkt auch weiterhin positiv entwickelt.

Das Bauherrenmodell bringt gerade in unsicheren Zeiten weitere Vorteile: Neben stabilen Renditen und der Aussicht auf Wertsteigerung der Immobilie, profitiert der Investor von Ersparnissen im Bereich der Grunderwerbsteuer, der Umsatzsteuer und insbesondere der Einkommensteuer aufgrund von steuerlichen Verlusten. Darüber hinaus muss der Investor keine Wohnung oder gar ein ganzes Haus kaufen, sondern kann sich beliebig prozentuell an einem Objekt beteiligen. Damit steht einerseits auch Personen mit geringerer Liquidität die Möglichkeit der Beteiligung an einer Immobilie offen, andererseits können Investoren ihr Risiko streuen und sich an mehreren Objekten beteiligen.

Bauherrenmodelle ermöglichen außerdem Wohnen zu fairen, angemessenen Preisen aufgrund der Förderungen und damit verbundenen gedeckelten Mieten. Coronabedingt wird die Nachfrage nach leistbarem Wohnraum noch weiter steigen und somit das Vermietungs- und Leerstandsrisiko von Bauherrenmodellen sinken.

Die direkte Investition in eine Immobilie ist also zwar mit einem längeren Horizont verbunden, bietet aber die Möglichkeit, an der Wertentwicklung des Marktes teilzunehmen und sein Vermögen vor Inflation zu schützen.