Vorsorge für Morgen – und Übermorgen

VORSORGE FÜR MORGEN – UND ÜBERMORGEN

Oft werden im Zusammenhang mit Bauherrenmodellen und Vorsorgewohnungen nur die Effekte der Steueroptimierung bei Einkommens- und Umsatzsteuer in den Vordergrund gestellt. In der Praxis sind das zwar wichtige Faktoren für den wirtschaftlichen Erfolg des Investments, aber als Hauptmotiv kommen sie in den wenigsten Fällen zum Tragen. Fragt man Investoren, was sie zur Entscheidung für ein Bauherrenmodell bewogen hat, stehen vor allem zwei Dinge im Vordergrund: Inflationsschutz und Altersvorsorge!

Das wiederum sind die Hauptaspekte der finanziellen
Vorsorge. Gerade die niedrigen Zinsniveaus der letzten Jahre haben deutlich sichtbar gemacht, wie schnell Barvermögen, nach wie vor
zumeist in Form von Sparbüchern und Bausparverträgen angelegt,
an realer Kaufkraft verlieren. Umsichtige Investoren suchen daher nach langfristigen Alternativen und werden bei der vermieteten Immobilie fündig – deren Wertstabilität sorgt auch in Zeiten außerhalb des Immobilienbooms der letzten Jahre für einen sicheren Inflationsausgleich. Betrachtet man etwa die letzten 45 Jahre, entspricht die durchschnittliche Wertsteigerung am Immobilienmarkt weltweit in etwa der realen Kaufkraftentwicklung im selben
Zeitraum. Damit ist die Immobilie langfristig das ideale Mittel zur Wertaufbewahrung bei gleichzeitiger Chance auf kurzfristige Wertsteigerungen, wie in den letzten zwölf Jahren mit durchschnittlich über 6% p.a. in Österreich.

Doppelter Inflationsschutz

Neben der Wertentwicklung bieten vermietete Immobilien
noch einen zweiten, in seiner Wirkung noch effektiveren, Schutzschild gegen die Inflation: die indexierten Mieteinnahmen. Während bei kapitalgebundenen Rentenformen die Höhe der Rente – häufig sogar noch während der Auszahlung – von unbeinflussbaren Kursentwicklungen abhängig ist, steigen indexierte Mieteinnahmen Jahr für Jahr und sichern so ein wertstabiles Einkommen. Aufgrund der immer längeren
Lebenserwartung und der damit einhergehenden Pensionsreformen ist eine private Zusatzpension kein Luxus mehr, sondern dringende Notwendigkeit.

Die vermietete Immobilie ist dafür bestens geeignet, da sie Wertstabilität, inflationsgesicherte stabile Einnahmen und hohe Rechtssicherheit vereint. Weit verbreitet ist leider
noch immer die Meinung, dass ein Immobilieninvestment kompliziert und teuer sei und sich ohnehin nur
für Topverdiener rechne. Doch das stimmt nicht: gerade der Mittelstand verliert in der Pension am meisten und kann mit einem rechtzeitig begonnenen und gut angepassten Bauherrenmodell seine Lebensqualität auch nach der Pensionierung problemlos absichern.

Geizelte Pensionsplanung

Wird das Bauherrenmodell zur Pensionsvorsorge eingesetzt,
muss für jeden Investor eine individuelle Lösung gefunden werden, die von der Einkommenshöhe, der geplanten Zusatzpension und natürlich den voraussichtlich verbleibenden
Erwerbsjahren abhängt. Zielgenau wird dann mit Hilfe der Faktoren Gesamtinvestment, Eigenmittel und Finanzierungsdauer sichergestellt, dass spätestens mit Pensionsbeginn auch die Zusatzrente zu fließen beginnt. Das
funktioniert nicht nur langfristig, sondern ist durchaus mit einer Vorlaufzeit von unter zehn Jahren auch zu bewerkstelligen. Ist
die Immobilie zu Pensionsbeginn noch nicht abbezahlt, können z.B. Abfertigungen oder auslaufende Lebensversicherungen zur Resttilgung verwendet werden. Aber auch hier gilt: wer früher beginnt, kann das Pensionsziel mit weniger Kapitalaufwand erreichen!